Resümee zur 10. Langen Nacht

Die erste Lange Nacht des Kurzen Films fand am Samstag, dem 22. März 2003 statt. Werbung wurde über die Printmedien und einen Fotoflyer gemacht. Dabei wurde noch über zu wenig Aufführungsmöglichkeiten für Kurzfilme von Ländle-Filmemachern gejammert. Das Anmeldeformular gab es nur auf telefonische Bestellung. Der Anrufbeantworter lief heiß. Die eingereichten Filme in den Formaten VHS, SVHS und Mini-DV wurden mittels Videorecorder und Videokamera über einen RGB-Beamer abgespielt. Dabei wurden die Orginaldatenträger verwendet und danach den Einreichern wieder zurückgegeben (persönlich bei der Langen Nacht bzw. auf dem Postweg). Die Filme mit maximal 10 Minuten Länge wurden in 5 Blöcken gezeigt. Es gab 3 Premierenbrezel und eine Mitternachtseinlage: „Elvis Presley – LIVE!“. Sperrstunde war um 01:30 Uhr. Besucher zahlten 8,00 Euro Eintritt, die Teilnehmenden Filmemacher bekamen zwei Eintrittskarten und zwei Freigetränke. Das Team bestand aus Philipp, Wolfi, Thomas und Mathias.

In diesem Jahr lief die Werbung für die am Mittwoch, dem 26. April gezeigte Langen Nacht über das Internet (Facebook, div. Homepages (ACHNUS Film, Kammgarn und hier), SozialMedia (WhatsApp, Instagram), Printmedien und wie gewohnt unser Fotoflyer. Das Jammern ist um. Wir präsentieren Premieren und preisgekrönte Filmprojekte aus dem gesamten deutsprachigen Raum. Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen werden, oder über Telefon oder E-Mail bestellt werden. Noch werden die eingereichten Werke (mit ca. 10 Minuten Länge) auf DVD gebrannt und die drei Blöcke dann über einen HD-Beamer abgespielt.Zur ersten Pause gibt zwei Brezel. Der Eintritt ist für alle frei. Über freiwillige Spenden freuen wir uns. Auch die Einreichung ist gebührenfrei, die Filme verbleiben im Archiv von ACHNUS Film. Das Team von 2003 wird inzwischen von ACHNUS Film und dem Kammgarn-Team verstärkt.

Premiere feierte an diesem Abend der Film Anina des Dornbirners Julien Nagel (www.juliennagel.com). Darin kämpft Anina mit dem verwirrenden Konzept der Realität. Die Idee zu diesem Kurzfilm hatte die aus Bludenz stammende Hauptdarstellerin Anna Ladner, die am Lee Strasberg Seminar in New York Schauspiel studierte. Vom Kurzspielfilmen über Stummfilme in Schwarz/Weiß bis zu Musikclip präsentierten Wolfgang Rainer und Philipp Horatschek was Profis und Amateure mit ihrer Kamera, kreativen Ideen und Schnittprogramm alles leisten. Ebenso vielseitig wie die Ausdrucksformen waren auch die Themen. Preisgekrönte Projekte wie „Tension“ von Rene Wiesner aus Flensburg oder der Tanzfilm „Pied Piper Reloaded“ der Gruppe Artfeeders aus Salzburg begeisterten ebenso wie die zahlreichen regionalen Kurzfilme aus Bregenz, Hard, Fußach, Dornbirn, Klaus oder Bludenz. Unter den zahlreichen, begeisterten Zuschauern wurden die Vorarlberger Filmschaffenden Thomas Ilg, Sandra Aberer, Johanna Ignjatovic, Philipp Herburger, und die Mitglieder von Ogablick Film und ACHNUS Film gesehen.

Das Programm wird in Kurze online gestellt.

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Über lanakufi

Ich organisiere gemeinsam mit Wolfgang Rainer, ACHNUS Film und der Kulturwerkstatt Kammgarn die Lange Nacht des kurzen Films. Der nächste Termin: Mi. 28. November 2018 Jeden 25. Mai feiere ich den Handtuchtag - feiert mit (Don't Panic!).
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