Review: „Unruhe“ von Marcello Filippelli

Vor 6 Jahren bat mit der Filmemacher Marcello Filippelli ein Review zu seinem Film „Unvergessen“ zu schreiben. Nun durfte ich sein neuestes Werk „Unruhe“ sehen.

(c) facebookseite von Marcello Filippelli

„Wir leben in einer immer schneller werdenden Zeit! In einer Gesellschaft voller Druck, Vorgaben und vermeintlich wichtigen Zielen, um mithalten zu können! Meist erst nachdem sich der Sturm des Leistungsdrucks gelegt hat, zeigt sich, was geblieben ist und wirklich zählt im Leben. Die entscheidende Frage wird sich jeder selbst stellen müssen: War es das wirklich wert?“

Das schreibt der Regisseur Marcello Filippelli selbst über seinen knapp 10 Minuten langen Kurzfilm. Er ist auch für Drehbuch und Schnitt verantwortlich. Professionell in Szene gesetzt erzählt er die Geschichte über die unruhigen Zeiten einer jungen Familie. Peter Skoda und Xenia Kitzmann überzeugen dabei als Eltern. Die passende musikalische Untermalung kommt von Arkadius Sojka und passt wunderbar zur Story und den Bildern. Alles in allem ein intensiver, kurzer Film über große Gefühle und Hoffnungen in unseren unruhigen Zeiten.

Ich bin ja kein Filmkritiker, sondern organisiere Filmfestivals und drehe mit ACHNUS Film eigene Filme. So weiß ich, wieviel Arbeit auch in 10 Minuten stecken und wie vielseitig das Medium Film eingesetzt werden kann. Gerade derzeit, ist es besonders schwer Projekte zu verwirklichen (sogar für die Profis von Hollywood). So freut es mich umso mehr, dass „Unruhe“ nach ersten Ideen vor vier Jahren nun fertig gestellt wurde. Ich hoffe, dass wir diesen Film bei der nächsten Langen Nacht des Kurzen Films präsentieren dürfen.

Link zum Trailer: https://youtu.be/9iKyigw8CE8

Link zu Film Unvergessen: https://youtu.be/mfcRUCOl584

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